Die Traditionsgesellschaft im Herzen der Kupferstadt Stolberg
Der erste Karnevalsprinz der Kupferstadt Stolberg und die folgende Gründung der „Ersten Grossen Stolberger Karnevalsgesellschaft“ 1929 ein Karneval, der unvergessen in die Geschichte dieses rheinischen Volksfestes eingegangen ist, da trotz eisiger Kälte von minus 25 Grad allerorts Rosenmontags-züge durchgeführt wurden.Nicht selten erfuhr man später, dass Zugteilnehmer, beispielsweise in Köln, Erfrierungen 3ten Grades davongetragen hatten. In Stolberg war Willi Strauß, der in seinem Kegelclub den Spitznamen „Leppo“ trug, die erste Tollität des 20ten Jahrhunderts in der alten Kupferstadt. Würdevoll saß Leppo I. beim Rosenmontagszug auf seinem prinzlichen Thronwagen in dicke Decken eingehüllt, das Gesicht blau vor Kälte. Die polaren Temperaturen machten sich die Kegelbrüder der „Pudelei“, denen auch Ferry de Fries angehörte, zunutze, indem sie die Stoffbespannung für ein stolzes Schiff (für den utopischen Aachen-Rhein-Kanal) einfach mit Wasser bespritzten.Im Nu war das Material steinhart gefroren und brauchte nur noch bemalt zu werden.Eine ganze Anzahl weiterer Vereine und Gruppen hatten sich in diesem recht ansehnlichen Zuge angeschlossen.